geboren 1985 in Gmunden, OÖ/AT, lebt und arbeitet in Attersee (AT)
Eine klassische-funktionale Ästhetik ist in den Design- und Kunstobjekten Göttferts klar zu erkennen. Mittels Neuübersetzung handwerklicher Verarbeitungsprinzipien und Designcharakteristika schlägt er, auf seine eigene Art und Weise, eine Brücke zwischen dem Alten und Neuen, Industriedesign und Kunst. Der thematisch-konzeptionelle Ausgangspunkt seiner Arbeit findet sich in der direkten Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Zeitgeist: Freiheit und Zwang, Geborgenheit und Vereinzelung sind Themenbereichen zwischen denen seine Objekte oszillieren.
Schulausbildung:
2005 Abschluss der HTBLA für Innenraumgestaltung und Möbelbau in Hallstatt mit Matura
Studienverlauf:
ws08/ss09 Architekturstudium an der TU Wien
ss09-ws14 Studium für Industrie Design an der Universität für angewandte Kunst Wien
2014 abgebrochen
Berufstätigkeit:
2006 Assistent, Modellbauer und Messebauer bei Industrial Design Attersee
Sommer 2008/09 Matrose auf den Rundfahrtschiffen der Firma Stern und Hafferl am Attersee
Seit November 2014 Selbstständiger Künstler
Berufsbedingte Auslandsaufenthalte:
2007 Auslandszivildienst in Sibiu Rumänien
2008/09 Europaweite Umsetzung des Messebaus der Firma Commend International GmbH
Sonstige Tätigkeiten:
2009/10/11 Gründung und Aufbau eines Vereins für experimentelle Gestaltungsprozesse im 2. Wiener Gemeinde Bezirk
seit 2009 Entwicklung und Herstellung künstlerischer Objekte
seit Herbst 2014 im Organisations Team des Kunst Festival Perspektiven Attersee
seit Herbst 2017 Leitung des Kunst Festivals Perspektiven Attersee
Ausstellungen:
2009 Ausstellung INDUSTRIEDESIGN
„Inside/Outside“ der Universität für angewandte Kunst Wien.
2010 Mitwirkung und Erlangung eines Annerkennungspreises bei KOKOSCHKA SUCHT EINEN RAHMEN im Belvedere
Frühjahr 2015 Ausstellung „the irrational“ im zuge des Atelierfrühlings in Attersee
September 2015 Objekt No3 wird im Zuge der Ausstellung „one of a kind/limited edition“ in der Landesgalerie Linz ausgestellt.
Oktober-Dezember 2015 Performance „Der Zerschlagene Traum“ in Attersee
SilvrettAtelier Montafon
kunstforum@montafon.at
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Jeden zweiten Sommer, von 1998 bis 2014, trafen sich im Silvrettadorf auf der Bielerhöhe auf Einladung der Vorarlberger Illwerke AG Künstlerinnen und Künstler zu einem Symposion, um sich kreativ mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinander zu setzen.
Mit seiner eigenständigen Position und dem kontinuierlich hohen künstlerischen Niveau hat sich das SilvrettAtelier überregional etabliert. Das Bemühen von Projektleiter Roland Haas zielt auf einen internationalen Künstleraustausch des beständig gewachsenen Projekts, das in dieser Form des wiederkehrenden Kunst-Hochgebirgs-Symposiums einmalig ist. Jedem Atelier folgt ein halbes Jahr später eine umfassende Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog aufgelegt wird.
2006 gewannen die Vorarlberger Illwerke für die SilvrettAteliers den Maecenas Vorarlberg und erreichten beim Maecenas Österreich dern zweiten Platz. Der Preis an die Vorarlberger Illwerke ehrt auch die kontinuierliche Arbeit des Projektleiters Roland Haas, der seit Beginn die SilvrettAteliers betreut.
Nach nunmehr neun erfolgreich durchgeführten SilvrettAteliers auf der Bielerhöhe, die zur Gänze von den Vorarlberger Illwerken getragen waren, finden diese künstlerischen Bergsymposien seit 2016 mit neuen Partnern, an einem anderen Ort – aber mit demselben Konzept - statt:
Auf Einladung von Stand Montafon, Montafon Tourismus und der Silvretta-Montafon (als Hauptsponsor) kommen renommierte Künstlerinnen und Künstler für zwei Wochen auf die Versettla in 2.000 Meter Seehöhe.Die Idee ist, dass Kunstschaffende im Gebiet rund um die Versettla vierzehn Tage lang kreativ tätig werden und sich mit den besonderen Gegebenheiten des Ortes auseinandersetzen: Natur- und Bergerlebnis, geomorphologische Situation, Alpinismus, Touristenattraktion, Seilbahntechnik, ein Skigebiet im Sommer - die Thematik ergibt sich von selbst. Zwar hat sich 2016 der Standort (von der Bielerhöhe auf die Versettla) geändert, das Konzept bleibt aber identisch.
Ausstellungen:
Im darauf folgenden Frühjahr gibt es eine Ausstellung mit den Ergebnissen – 2017 und 2019 im Künstlerhaus/Palais Thurn & Taxis in Bregenz, 2021 im Foyer des Vorarlberg Museums und 2023 im Bildraum Bodensee. Diese Zeitspanne gibt den Beteiligten genügend Zeit, die begonnene Arbeit in Ruhe fertig zu stellen und gemeinsam einen Katalog zu erstellen. Weiters findet im selben Jahr eine Ausstellung im Kunstforum Montafon in Schruns statt, um der heimischen Bevölkerung sowie den Gästen vor Ort einen Einblick in die künstlerischen Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu geben.